20.07.2012
AL-KO Radsportfreunde zum 21. Mal auf großer Tour
Abwechslungsreiche Fahrt führt durch das Mühlviertel

Bereits zum 21. Mal hat AL-KO Radsportorganisator Robert Köhler seine Radfreunde zu einer mehrtägigen Fahrradtour eingeladen. Die diesjährige Route führte zum Grenzlandradweg ins oberösterreichische Mühlviertel.

Dorthin, wo der Untergrund aus Granit besteht und dichte Wälder die Landschaft prägen. Die Grenze zu Südböhmen (Tschechien) war der ständige Begleiter auf dieser sportlichen Reise. An drei Tagen legten zwölf Teilnehmer rund 200 Kilometer zurück und bewältigten dabei zirka 3.500 Höhenmeter.

Zum ersten Mal in der langjährigen AL-KO Radgeschichte konnte Kurt Kober seine Radsportfreunde nicht begleiten. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen und verabschiedete "seine Radler" persönlich am Donnerstagnachmittag auf dem AL-KO Werksgelände in Großkötz und wünschte Ihnen "gute Beine" und eine unfallfreie Fahrt.

"Radsport-Chauffeur" Wolfgang Dirr fuhr das AL-KO Radsport Team mit Bus und Fahrradanhänger bis nach Neureichenau im Bayrischen Wald. HIer ist Max Duschl zu Hause, der seit fast 20 Jahren zu den AL-KO Radsportfreunden gehört. Duschl ist begeisteter Hobbykoch und verwöhnte seine Gäste mit italienischen Spezialitäten und sizilianischen Delikatessen. "Ein kulinarischer Höhepunkt der diesjährigen Radtour", so AL-KO Vorstand Roland Kober, der wie jedes Jahr aktive seine Radfreunde begleitete. AL-KO Betriebsarzt Dr. Wolfgang Stolle war bereits am Mittwoch ab Kötz mit dem Rad angereist und bis Donnerstagabend über Vilshofen, an den Moldau-Stausee in Tschechien und wieder zurück in den Bayrischen Wald nach Neureichnau gefahren.

Bei Sonnenschein und faszinierendem Blick auf den Bayrischen Wald starteten die Teilnehmer am ersten Tag die 75 Kilometer lange Fahrstrecke durch den Böhmerwald nach Bad Leonfelden - Mühlviertel - über Schwarzenberg, Aigen und St. Oswald. In den grünen Höhen des Böhmerwaldes wartete dann ein besonderes Juwel des Mühlviertels, das Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl, auf die Radsportgruppe.

Am zweiten Tag radelte das Radteam zuerst fünf Kilometer durch die "Bad Leonfelder Moorlandschaft", dann über Reichenthal, Hacklbrinn, Sandl und Liebenau nach Arbesbach in Niederösterreich. Nach 90 Kilometern hügeliger Fahrstrecke und mehr als fünf Stunden reiner Fahrzeit freuten sich die beiden Ehrenpräsidenten Helmut Eisele und Erhard Kroha mit den zehn AL-KO "Pedalrittern", dass alle gesund und munter im Waldviertel in Niederösterreich angekommen waren. Bevor es am dritten und letzten Tag auf die letzte Etappe ging, besichtigten die Teilnehmer, die Burg Ruine Aresbach und genossen den herrlichen Blick über das Mühl- und Waldviertel.

Anschließend stand die Fahrt nach Pierbach durch das herrliche Naarntal bevor. Präsident und Mitorganisator Peter Wegscheider war von der Streckenführung begeistert, wobei gerade die schweißtreibenden Bergetappen eine hohe Leistungsbereitschaft und Fitness von den Radlern forderten. "Chefchauffeur" Wolfgang Dirr fuhr nach dem Mittagessen seine zufriedenen Radfreunde mit dem Begleitbus und Fahrradanhänger über Linz, Passau, München wieder ins AL-KO Stammwerk nach Großkötz zurück.

Strahlende Gesichter bei den AL-KO Radsportfreunden mitten im Mühlviertel in Niederösterreich mit Blick auf den Böhmerwald.
Stehend von links: Robert und Zenta Köhler, Alois Alt, Hans Kempfle, Roland Kober, Wolfgang Dirr, Michael Seitz, Peter Wegscheider
Kniend von links: Max Duschl, Helmut Eisele, Dr. Wolfgang Stolle, Erhard Kroha, Hans Ordosch