20.07.2011
Jubiläumstour führt von Dresden zum Lipno-Stausee
AL-KO Radsportfreunde seit 20 Jahren in halb Europa unterwegs

20 Jahre AL-KO Radsportfreunde - „Kaum zu glauben, dass wir schon seit 20 Jahren durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Italien und Tschechien radeln“, sagt Kurt Kober. Der heutige Aufsichtsrat der AL-KO KOBER AG ist jedes Jahr dabei, wenn AL-KO Radsport-Organisator Robert Köhler „seine“ Radsportfreunde zu den jährlichen Radtouren einlädt. Mit an seiner Seite: Vorstandssprecher Roland Kober, der gerne zusammen mit AL-KO Werksarzt Dr. Wolfgang Stolle die Radler aktiv begleitet. Zur Jubiläumsradtour ließ es sich Roland Kober nicht nehmen, die Radsportfreunde Großkötz mit neuen roten Radtrikots auszurüsten.

Das Wetter hatte es diesmal gut mit den AL-KO Radsportlern gemeint. Auf der gesamten Etappe vom Mittwoch, 6. Juli, bzw. Freitag, 8. Juli, bis Montag, 11. Juli, fiel kein einziger Regentropfen. Für die „Hardcore“-Biker Zenta und Robert Köhler, Alois Alt, Hans Kempfle und Dr. Wolfgang Stolle ging es bereits am Mittwoch, 6. Juli, los. Sie starteten nach einem Kurzbesuch im AL-KO Werk Hartha nähe Dresden, wo AL-KO Anhängevorrichtungen, Stoßdämpfer und Gasfedern herstellt. Die Fahrt führte am Elbradweg entlang über die Sächsische Schweiz, vorbei am Elbsandsteingebirge bis nach Kralupy (Tschechien). Weiter ging es auf teilweise sehr unebenem Gelände nach Prag. Hier trafen sich die AL-KO Radsportfreunde, die bis dahin knapp 300 Kilometer in den Beinen hatten, in der Innenstadt.

Die zweite Gruppe holte der langjährige Radsport-Chauffeur Wolfgang Dirr am Freitagmorgen mit Bus und Fahrradanhänger im AL-KO Werk Großkötz ab, um diese sicher gegen Mittag zum Treffpunkt nach Prag zu fahren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb noch Zeit für einen Spaziergang über die Karlsbrücke, um einige Eindrücke von der „Goldenen Stadt“ mitzunehmen. Von hier führte die nächste Etappe auf dem Moldau-Radweg etwa 50 Kilometer bis nach Slapy-Zdan - eine faszinierende, romantisch gelegene Halbinsel direkt an der Moldau.

Am Samstag ging es für die Teilnehmer bergauf und bergab entlang am Moldau-Radweg bis nach Pisek. „Auf der Fahrtstrecke von 80 Kilometern ging es gefühlte 65 Kilometer nur bergauf, betonen die beiden Ehrenpräsidenten Helmut Eisele und Erhard Kroha nicht ganz ohne Stolz. In Pisek angekommen, wurden die Radsportler von AL-KO Geschäftsführer Libor Dolezal herzlich willkommen geheißen. In der Stadt Pisek befindet sich die tschechische AL-KO Niederlassung, die sowohl Gartengeräte als auch Fahrzeugbauteile für den Markt vor Ort erfolgreich vermarktet. Zur Stärkung gab es erst mal original Böhmische Knödel, bevor Libor Dolezal die AL-KO Kollegen noch zu einer interessanten Stadtführung einlud. Am nächsten Vormittag konnten die Teilnehmer noch das AL-KO Werk in Pisek besichtigen. Dort beschäftigt AL-KO mehr als 30 Mitarbeiter. Von Pisek aus wird auch die Slowakische Niederlassung in Vizovice mit AL-KO Geräten beliefert.

Die Sonntagsetappe mit einer Distanz von kapp 100 Kilometern führte die Gruppe weiter am Moldau-Radweg entlang bis nach Krumlov (ehemals Krumau). Dort angekommen, eröffnete sich den AL-KO Radlern der Blick auf die wunderschöne Altstadt und die prächtige Burg. Die Abschlussetappe am Montag über 50 Kilometer ging an der schön gelegenen Moldau entlang bis zum Lipno-Stausee. Nach einem kurzen Aufenthalt mit Mittagessen fuhr „Chef-Chauffeur“ Wolfgang Dirr seine zufriedenen Radfreunde mit dem Begleitbus und Fahrradanhänger über Passau und München wieder ins AL-KO Stammwerk nach Großkötz zurück.

Die AL-KO Radsportfreunde mit dem von Vorstandssprecher Roland Kober gesponserten neuen roten AL-KO Radtrikots vor dem Verwaltungsgebäude der AL-KO Niederlassung Pisek / Tschechien. Unser Bild zeigt (vordere Reihe von links): Robert und Zenta Köhler, Hans Ordosch, Geschäftsführer Libor Dolezal, AL-KO Aufsichtsratsmitglied Kurt Kober, AL-KO Vorstandssprecher Roland Kober, Helmut Eisele und Wolfgang Dirr sowie Bernd Lechler, Michael Seitz, Max Duschl, Alois Alt, Dr. Wolfgang Stolle, Erhard Kroha, Hans Kempfle (leicht verdeckt) und Jürgen Müller (hintere Reihe von links).