10.11.2011
2.720 Jahre Erfahrung, Kontinuität und Verlässlichkeit
Neuer Rekord: AL-KO ehrt 168 Mitarbeiter - Sieben Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet

Für ihr Engagement und ihre langjährige Treue zum Unternehmen hat die AL-KO KOBER GROUP die Rekordzahl von 168 Mitarbeitern ausgezeichnet – so viele, wie nie zuvor in der 80-jährigen Firmengeschichte. Dabei blicken 88 Jubilare auf eine zehnjährige Betriebszugehörigkeit zurück, 54 Mitarbeiter sind seit 20 Jahren dabei, 20 Jubilare bringen es bereits auf ein Vierteljahrhundert und sechs Jubilare sind AL-KO gar schon seit 40 Jahren verbunden. „Insgesamt ergeben sich daraus 2.720 Jahre Erfahrung, Fleiß, Kontinuität und Verlässlichkeit“, betonte Roland Kober bei der Feierstunde, bei der zudem neun Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet wurden.

In seinem Rückblick ließ der AL-KO-Vorstandssprecher die vergangenen 40 Jahre in der Geschichte des weltweit agierenden Konzerns Revue passieren und ging dabei auf die wichtigsten Höhepunkte ein. Im Jahr 1971 wurde die neue Lehrwerkstatt in Großkötz fertiggestellt, in Obdach (Steiermark) verließ der 100.000 Betonmischer das Werk. Und in Vintl (Südtirol) wurde die 10.000 Gitterboxpalette hergestellt. Parallel dazu setze AL-KO seinen Expansionskurs weiter fort. 1986 gründete das Unternehmen in Australien die Niederlassung AL-KO Masport und erweiterte in Großkötz das Verwaltungsgebäude. Zugleich startete das AL-KO College, der Vorgänger des heutigen AL-KO Fort- und Weiterbildungsprogramms AL-KO Campus. 1991 kam die abnehmbare Anhängevorrichtung AL-KO ES 2000 auf den Markt. Im selben Jahr sprach Dr. Theo Waigel als Gastredner bei der Feier zum 60-jährigen Firmenjubiläum. 2001 erweiterte AL-KO die Produktionshalle in Ettenbeuren, startete die Lüftungsgeräte-Produktion in Taicang (China) und nahm den Sonderpreis für den ehrenamtlichen Umweltkreis entgehen.

Neben dem Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre informierte der Vorstandssprecher auch über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Erwartungen für die nahe Zukunft. Ins Jahr 2011 sei das Unternehmen gut gestartet. In der Fahrzeugtechnik habe sich die Auftragslage über das gesamte Jahr hinweg positiv entwickelt. Selbiges gelte auch für die Lufttechnik. Die Nachfrage nach Luft- und Klimatechnikprodukten aus dem Hause AL-KO sei gar so enorm gewesen, dass es höchste Anstrengungen erfordert habe, die Kundenwünsche termingerecht erfüllen zu können. Mehr noch: Die hohe Auslastung reiche derzeit bis ins neue Jahr hinein. Im Unternehmensbereich Garten + Hobby hingegen habe die Trockenheit im Frühjahr das Umsatzwachstum gebremst. Die Trockenheit habe zudem zu einem vorzeitigen Saisonende geführt. Hinzu komme, dass sich der Konzern in diesem Jahr mit steigenden Materialkosten auseinandersetzen müsse. Da die höheren Kosten oft nur verzögert an die Kunden weitergegeben werden könnten, werde dies das Ergebnis für das Jahr 2011 negativ beeinflussen

Nach einem kurzen Rückblick auf das Jubiläum „80 Jahre AL-KO“ sowie die verschiedenen Projekte und
Maßnahmen dazu, rückte Roland Kober die in diesem Jahr ins Leben gerufene „Zukunftsoffensive 2015“ in den Mittelpunkt. Mit diesem Bündel an Maßnahmen und Strategien soll die Zukunft von AL-KO weiterhin erfolgreich gestaltet werden. Wesentliche Punkte sind dabei die Stärkung der Marke AL-KO, die Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern, die Entwicklung neuer Produkte, die Erschließung weiterer Märkte und nicht zuletzt die Investition in diverse Baumaßnahmen in Groß- und Kleinkötz. Hier läuft der Bau des Kunden- und Servicezentrums für Kunden der Fahrzeugtechnik bzw. des Bereichs Garten + Hobby. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2012 geplant – ebenso wie die Eröffnung des AL-KO Forums, das eine Kantine sowie moderne Tagungsräume beinhaltet. „Wir bauen auf unseren Standort Kötz und werden auch in den nächsten Jahren weitere Millionen in unser neues Technologiezentrum sowie in die Fertigungen im Landkreis Günzburg investieren“, betonte der AL-KO Vorstandssprecher und blickte kurz auf die Aufgaben, die das Jahr 2012 mit sich bringen wird. „Egal, was kommt – wir müssen schnell und flexibel auf unsere Umwelt und deren Veränderungen einstellen. Und wir werden weiter auf unsere Leistungsfähigkeit und unsere neuen Produkte setzen“, so Roland Kober.

Den Jubilaren dankte er für ihre wertvolle Arbeit, die sie zur Entwicklung der Unternehmensgruppe geleistet haben. „Ihr Wissen und Ihr Fleiß ist das, was AL-KO ausmacht. Sie haben die Geschichte der Unternehmensgruppe mitgeschrieben, sie sind die Säulen unserer Unternehmen“, betonte er und verband mit seinem Dank auch den Wunsch, dass die Geehrten AL-KO in den kommenden Jahren weiterhin ebenso tatkräftig unterstützen mögen.

Neben der Auszeichnung der Jubilare stand bei der Feier auch die Verabschiedung von neun treuen Mitarbeitern in den Ruhestand, die im Durchschnitt 29 Jahre bei AL-KO beschäftigt waren, auf dem Programm. Den Rekord mit 39 Jahren Betriebszugehörigkeit hält dieses Jahr Siegfried Crämer, gefolgt von Herbert Dworschak und Robert Köhler mit je 38 Jahren Betriebszugehörigkeit. Allen Jubilaren und Ruheständlern sprach der Vorstandssprecher abschließend nochmals seinen ausdrücklichen Dank der Familie Kober aus – verbunden mit den Worten: „Wir alle sind stolz auf Sie!“

168 Mitarbeiter feierten jetzt ihre langjährige Betriebszugehörigkeit zu AL-KO. Unser Foto zeigt (von links): AL-KO Vorstandssprecher Roland Kober, AL-KO Aufsichtsratsmitglied Kurt Kober, AL-KO Vorstand Stefan Kober, Johann Stengelberger, Josef Leichtle, Roland Exler, Anita Hartmann, Werner Sauter sowie die AL-KO Vorstände Harald und Raymond Kober.