22.01.2020
Tipps und Tricks für ein grünes Jahr
So gelingt die Gartensaison – Teil 1: Der Heckenschnitt

Als Übergangszeit zwischen Winter und Frühjahr ist der Februar der optimale Monat, um mit den Vorbereitungen für die Gartensaison zu starten. Neben dem ersten Anbau von Obst und Gemüse sowie der Aussaat von Sommerpflanzen darf auch die Sträucher- und Heckenpflege nicht zu kurz kommen. Warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Heckenschnitt ist und was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie in unserem ersten Teil unserer Serie Tipps und Tricks für ein grünes Jahr.

Warum das Heckenschneiden so wichtig ist

Hecken sind Allrounder des Gartens. Sie dienen als Zierde, als Biotop und als Sichtschutz. Ein Stadtbild ohne Hecken ist schwer vorstellbar. Vor allem, da der Vielfalt kaum Grenzen gesetzt sind. Entscheiden Sie sich für eine Hecke, können Sie zwischen immer- oder sommergrünen, Nadel- oder Laubhölzer, schnell oder langsam wachsenden Pflanzen wählen. Manche von ihnen sind giftig, dornig oder stachelig, andere glänzen mit Blütenpracht und Düften. Allen gemeinsam ist jedoch: Der regelmäßige Heckenschnitt ist für eine gesunde, dichte und schöne Hecke ein absolutes Muss.

Das richtige Werkzeug

Wenn es ums Heckenschneiden geht, ist die richtige Wahl des Werkzeuges entscheidend. Um unnötigen Verletzungen an der Hecke selbst vorzubeugen, benötigen Sie ein Gerät mit scharfen Klingen. Neben gängigen Ast- und Heckenscheren erfreuen sich zunehmend Akku-Heckenscheren an Beliebtheit. Der Grund: Akkubetriebene Geräte arbeiten leise, emissionsfrei und kabellos. Ein versehentliches Durchtrennen des Kabels gehört damit der Vergangenheit an. So bietet die AL-KO Heckenschere HT 4055 größtmöglichen Arbeitskomfort bei gleichzeitig starker Leistung dank eines Li-Ion Akkus. Um das Heckenschneiden noch komfortabler zu machen, kann das Modell HT 4055 mit dem neuen Energy Flex-Akku-Gürtel mit Adapter BBA 40 kombiniert werden. Dadurch kann der Akku aus der Energy Flex Heckenschere herausgenommen und während der Gartenarbeit bequem an dem Gürtel BBA 40 mitgeführt werden. In die Heckenschere wird nur ein sehr leichter Akku-Adapter mit einem Gewicht von weniger als 200 Gramm eingesteckt. Das Ergebnis: Eine große Arbeitserleichterung und keine müden Arme.

Warum der Februar der ideale Monat für einen Heckenschnitt ist?

Der Termin für das Heckeschneiden sollte sorgsam gewählt werden. In erster Linie gilt es, je nach Pflanzenart, auf ideale (Witterungs-) Bedingungen zu achten. Informieren Sie sich daher im Vorfeld genau über die Merkmale und Eigenschaften der Pflanzen. Des Weiteren gibt es eine gesetzliche Regelung für den Heckenschnitt. Laut Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September unter anderem Hecken zum Schutz vieler Tier- und Pflanzenarten nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden (radikaler Rückschnitt auf 10-50 cm). Sollte Ihre Hecke also einen neuen Radikalschnitt benötigen, haben Sie im Februar die vorerst letzte Chance.

An welchem Tag genau die Gartenarbeit durchzuführen ist, ist dabei von der Wetterlage abhängig. Für das Heckenschneiden empfiehlt sich ein trockener Tag mit milden Temperaturen, denn bei Nässe werden die Zweige eher gequetscht als sauber geschnitten. Dadurch wird die Heilung der Schnitte behindert, was auch bei Frost zutrifft. Zudem gilt es, die Vorgaben der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) hinsichtlich der Tagesarbeitszeiten einzuhalten. Demnach ist das Heckenschneiden an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen zwischen 20:00 und 7:00 Uhr verboten.

Im zweiten Teil unserer Serie erhalten Sie Tipps und Tricks zur Rasenpflege nach den kalten Wintermonaten.