25.02.2020
So gelingt die Gartensaison – Teil 2: Die Rasenpflege
Tipps und Tricks für ein grünes Jahr

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – höchste Zeit, sich dem über den Winter vernachlässigten Rasen zu widmen. Mit folgenden Schritten machen Sie aus Ihrem Rasen im Nu wieder einen grünen Teppich.

1. Rasen freilegen

Befreien Sie die Rasenfläche mithilfe einer Harke von Blättern, Ästen und Co. Welche Schäden sind entstanden? Ist der Rasen von Pilzbefall betroffen? Hat sich viel Moos gebildet? Gibt es Maulwurfshügel? Je nachdem, wie es um den Zustand Ihres Rasens bestellt ist, sollten Sie die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

2. Rasenmähen

Um die Basis für einen schönen Rasen zu legen, sollte das Gras auf eine Länge von ca. vier Zentimeter gemäht werden. Dabei sollte der Rasen komplett trocken sein. Anderenfalls werden die Grashalme ungleichmäßig abgeschnitten. Zudem ist es beschwerlich, den Rasenmäher von nassem Gras zu reinigen. Für ein optimales Ergebnis ist das richtige Werkzeug entscheidend. Zunehmend beliebter werden Akku-Rasenmäher, z.B. der AL-KO Akku-Rasenmäher Moweo 46.0 Li. Sie arbeiten emissionslos, leise, komfortabel und leistungsstark.

3. Vertikutieren

Beim Vertikutieren werden unliebsames Moos, Verfilzungen sowie abgestorbenes Gras aus dem Rasen entfernt. Dies fördert die Nährstoffaufnahme des Bodens. Liegen die Temperaturen dauerhaft bei etwa +15°C, ist es Zeit zu vertikutieren. Idealerweise nach dem zweiten Mähen. Das Vertikutieren, zum Beispiel mit einem Akku-Vertikutierer, wie dem AL-KO Energy Flex Akku-Vertikutierer SF 4036, erfordert etwas Geschick. Denn ist das Messer zu tief eingestellt, kann der Rasen beschädigt werden. Daher sollten die Messer des Vertikutierers nicht weiter als drei Millimeter in den Boden eindringen.

Wichtig: "Qualität vor Quantität" – höchstens zweimal pro Jahr (Frühling & Herbst) und nicht bei anhaltender Trockenheit vertikutieren – der Rasen benötigt zum Regenerieren Feuchtigkeit. Nach dem Vertikutieren dem Rasen ein paar Wochen Ruhe gönnen und erst dann wieder mähen.

4. Kalken & Düngen

Vor dem Düngen sollten Sie den pH-Wert des Rasens regulieren. Hinweise, ob er Kalk benötigt, liefert der Rasen bei genauerer Betrachtung. Extremes Mooswachstum ist ein Indiz für einen sauren Boden. Viel Klee hingegen weist auf einen alkalischen Boden hin. In diesem Fall ist Kalken nicht nötig. Sobald sich der Kalk vollständig aufgelöst hat, kann gedüngt werden. Hierfür gibt es spezielle Rasendünger, die ideal auf die Ansprüche des Rasens ausgerichtet sind. Das Düngemittel sollte dabei gleichmäßig verteilt werden. Bewölkte Tage sind optimal. Noch besser ist es, wenn es kurz darauf leicht regnet. Dadurch verteilt sich der Dünger besser im Boden.  

5.  Nachsäen

Für das Nachsäen den Rasensamen in einen Behälter füllen und gut durchmischen. Pro Quadratmeter sollten in etwa 20 g Saatgut ausgebracht werden. Um ein saftig grünes Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich, den Samen gleichmäßig zu verteilen. Anschließend das gestreute Saatgut entweder durch Harken oder ganz flaches Vertikutieren in die Rasennarbe einarbeiten.

Wichtig: Der Rasensamen muss direkten Kontakt zum Boden haben. Unmittelbar danach den Rasen bewässern.

Mit diesen Tipps und Tricks steht Ihrem Traum von einem saftig grünen Rasenteppich nichts mehr im Wege. Im nächsten Teil unserer Serie "So gelingt die Gartensaison" verraten wir Ihnen, wie Sie Ihren Rasen während der Gartensaison weiterhin pflegen und erhalten.