19.05.2017
Fassadenbegrünung – Was gibt es zu beachten?

Eine hervorragende Möglichkeit Gebäude und Pflanzen miteinander harmonieren zu lassen, ist eine Fassadenbegrünung. Die sieht nicht nur schön aus, sondern bringt auch ganz andere Vorteile mit sich. Was bei der Fassadenbegrünung zu beachten ist, erfahren Sie im folgenden Text.  

Mit der Fassadenbegrünung das Haus isolieren und Klima schützen

Eine grüne Fassade ist ein erstklassiger Wärmeschutz. Die Blätter nehmen im Sommer die Sonnenstrahlen auf, schützen die Räume vor starkem Erhitzen und sorgen für stetige Luft- und Fassadenkühlung. Auf der anderen Seite wird der Wärmeverlust durch die Windabbremsung verringert und die Wärmedämmung durch Luftpolsterbildung verbessert. Zudem leistet eine Fassadenbegrünung einen positiven Beitrag zu unserer Umwelt. Durch die Aufspaltung von C02 wird Kohlenstoff gebunden und Sauerstoff freigesetzt. Außerdem absorbieren die Blätter der Fassadenbegrünung fleißig Feinstaub. Dies ist gerade in Städten mit viel Verkehr ein enormer Nutzen – die Pflanzen sind somit eine Art natürlicher Staubfilter.

Vögeln und Insekten mit der Fassadenbegrünung einen Lebensraum bieten

Gerade in Zeiten der urbanen Bebauung sind Tiere für jeden natürlichen Lebensraum dankbar. Kletterpflanzen bieten unzähligen Tierarten einen Unterschlupf. Zum einen werden Kleintiere und Insekten angelockt – gerade die nektarreichen Blüten der Kletterpflanzen ziehen Bienen, Schmetterlinge und Co. an. Aber auch Vögel, wie zum Beispiel die Amsel, bauen ihre Nester gerne in den Pflanzen an der Wand und ernähren sich von den Beeren. Doch nicht nur die Tiere lassen sich Blüten und Beeren schmecken.  Menschen können Obst ebenfalls von der Wand genießen. Gut geeignet als Fassadenfrüchte sind Trauben, Spalierbirnen oder Spalieräpfel. Dabei spielen die Auswahl der Sorte und die Ausrichtung der Wand eine wichtige Rolle. Birnen, zum Beispiel die Sorte „Gute Luise“, gedeihen an der sonnigen Südseite gut, die Apfelsorten „Pinova“ und „Topaz“ fühlen sich auf der trockenen Westseite wohler.

Diese Pflanzen eignen sich für die Begrünung der Fassaden

Beachten Sie zunächst, dass es Kletterpflanzen mit und ohne Haftorgane gibt. Die sogenannten Selbstklimmer sind für eine lückenlose Pflanzenwand empfehlenswert. Dazu zählen die Kletter-Hortensie und der klassische Efeu. Clemantis und Blauregen hingegen sind auf Kletterhilfen angewiesen.

Hilfe und Pflege für die Fassadenbegrünung

Der große Vorteil hilfsbedürftiger Pflanzen besteht darin, dass diese auf einfache Weise wieder entfernt werden können. Die verschiedenen Arten brauchen unterschiedliche Hilfestellungen. Der Blauregen benötigt eine senkrechte Variante – zum Beispiel ein Seilsystem aus Edelstahl, welches fest im Mauerwerk verankert ist. Die Rankpflanze Clemantis hingegen hält sich an Gittersystemen fest. Alle Gerüste sollten mit einem gewissen Abstand zur Wand angebracht werden. Auch das regelmäßige Zurückschneiden der Triebe nicht vergessen. Das AL-KO Multitool oder der AL-KO Multicutter sind dabei sehr hilfreich und ersparen Ihnen aufwändiges Schneiden mit der Hand.   

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