04.10.2016
Wenn der Herbst vor der Türe steht – was Hobbygärtner jetzt erledigen müssen

Fallen draußen die Temperaturen, fallen einige wichtige Aufgaben im heimischen Grün an. Damit Sie Ihren Garten optimal auf die Herbst- und Winterzeit vorbereiten, haben wir Ihnen die wichtigsten Aufgaben zusammengestellt. Nutzen Sie die (noch) recht angenehmen Temperaturen, damit Sie sich anschließend auf die gemütliche Jahreszeit freuen können!

1. Achtung Pilzgefahr: Fallobst verlagern

Altes Fallobst einfach auf der Wiese verrotten lassen? Davon ist abzuraten, da es höchstwahrscheinlich zu schimmeln beginnt und Bakterien auf dem Rasen Schäden verursachen. Zudem kann das Obst im schlimmsten Fall von Pilzen befallen sein. Im Folgejahr üben die Pilzsporen auf das gesunde Obst am Baum und auf die Wiese einen höheren Infektionsdruck aus. Das heißt für Sie: Jegliches Fallobst unter den Bäumen entfernen. Pilzbefallenes vergräbt man einen Spatenstich tief als Humusdünger an passender Stelle im Garten, wo es dank des Sauerstoffentzugs komplett verrottet. Natürlich kann es auch in den Biomüll. Achtung: Angeschlagenes Fallobst sollte nicht auf den Kompost, da die Sporen wegen mangelnder Rotte erhalten bleiben. Sollten sich unter dem letzten Fallobst noch genießbare Früchte befinden, können Sie hier nachlesen, wie man diese richtig verwertet.

2. Jetzt die Frühlingsblumenpracht vorbereiten: Blumenzwiebeln pflanzen

Wollen Sie die absolute Frühlingsblumenpracht-Garantie? Dann sollten Sie im Herbst, kurz vor dem ersten Bodenfrost, Blumenzwiebeln pflanzen. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf neuer Knollen darauf achten, dass diese fest sowie trocken sind und eine glatte Haut aufweisen. Für eine dichte Blumendecke im Frühling pflanzen Sie die Knollen im „Lasagneprinzip“ schichtweise in die Erde. Die großen Zwiebeln unten, dann relativ dicht übereinander die nächsten setzen. Zum Beispiel kommen frühblühende Tulpen mit langen Stielen tief in die Erde und kleine Narzissen in die Mitte. Als Krönung kann man möglichst weit oben Traubenhyazinthen eingraben.

3. Letzter Schnitt vor dem Winter: Rasen mähen

Verpassen Sie Ihrem Rasen einen letzten Schnitt vor dem Winter. Der richtige Zeitpunkt hängt von der Temperatur ab. Gab es noch keinen Bodenfrost, ist es noch so warm, dass das Grün spießen kann und somit regelmäßig gekürzt werden muss. Ab den ersten Minusgraden allerdings sollte Ihr Rasen winterfest sein. Schneiden Sie dafür das Gras einen halben Zentimeter kürzer als gewöhnlich. Ideal sind rund vier Zentimeter. Lange Gräser können vom Schnee plattgedrückt werden und sind so für Pilzschäden anfällig.

4. Schutz für die zarten Freunde: Pflanzen vor der Kälte bewahren

Unter der nahenden Kälte leiden nicht nur Gartenbesitzer. Schon der erste Frost kann empfindlichen Pflanzen schaden. Daher müssen Sie für die zarten Gewächse Sorge tragen. Umhüllen Sie z.B. junge Stauden oder Sommerflieder mit Filzmatten und Vlies. Rosensträucher erhalten dank Kompost den idealen Schutz. Häufen Sie diesen so auf, dass die Veredelungsstellen am Kronenansatz bedeckt sind. Achtung: Benutzen Sie beim Abdecken (z.B. von Hochstammrosen) niemals Folie, sondern luftdurchlässigen Stoff wie Vlies. Hintergrund ist, dass die Pflanzen schwitzen können und zu früh das Treiben anfangen.

5. Blitzeblank und ab in den Schrank: Werkzeuge und Geräte pflegen

Damit Sie in der nächsten Gartensaison problemlos mit der Arbeit beginnen können, sollten Sie dafür Ihre Gartengeräte und Werkzeuge gut gepflegt in die Winterpause schicken. Entfernen Sie Dreck an Heckenschere und Co. und schleifen Sie Messer mit den entsprechenden Hilfsmitteln. Elektrisch betriebene Utensilien, wie der Rasenmäher, bedürfen intensiver Pflege. Erfahren Sie hier, auf was Sie alles zu achten haben.

 

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