17.11.2016
Grüne Weihnachten und darüber hinaus – so halten Sie Ihren Christbaum frisch

Bald ist es wieder soweit. Überall versammeln sich Familien und Freunde, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Es wird festlich geschmaust, Geschenke verteilt und die besinnliche Zeit genossen. Herzstück der festlichen Stimmung ist ein prächtig geschmückter Christbaum. Leuchtende Kerzen, bunte Kugeln und Engelshaar fügen sich zwischen sattgrüne Zweige. Ein wahrhaft bewegender Anblick, an dem sich viele auch noch nach den Feiertagen erfreuen wollen. Wir verraten Ihnen, was Sie für einen immergrünen Weihnachtsbaum beachten müssen.  

1. Schritt: Die Auswahl des Baumes

Bereits bei der Anschaffung des Christbaumes entscheidet sich, wie lange er Ihnen Freude bereitet. Dabei gilt die Faustregel: Je frischer der Baum, desto beständiger sein Grün. Wer also ein möglichst frisches Exemplar möchte, sollte sich die Zeit nehmen und seinen Baum selbst schlagen. Das ist umweltfreundlicher, gesünder und natürlich romantischer. Gerade mit Kindern wird daraus ein vorweihnachtliches Familienevent. Beachten Sie allerdings die gesetzlichen Vorschriften für das Fällen von Bäumen. Um unnötigen Stress zu vermeiden, suchen Sie am besten eine Weihnachtsbaumplantage in Ihrer Region auf. Wollen Sie Ihren Baum lieber kaufen, sollten Sie auf eine helle Schnittstelle, glänzende Nadeln und einen aromatisch-würzigen Geruch achten. Übrigens: Die überwiegende Mehrheit kauft Nordmanntannen, obwohl diese meistens bereits lange Transportwege aus Skandinavien zurückgelegt haben und aus ökologisch schädlichen Monokulturen stammen. Die „grünere“ Wahl wären daher Rotfichten oder Waldkiefern.

2. Schritt: Die Aufbewahrung des Baumes

Haben Sie Ihren Wunschbaum sicher und unversehrt zu Ihnen nach Hause gebracht, ist es wichtig, für diesen einen geeigneten Ruheplatz bis zum Aufstellen zu finden. Grundsätzlich mögen es frisch geschlagene Bäume kühl, schattig und windgeschützt. Daher ist der heimische Garten, Balkon oder Keller ideal als Zwischenstation geeignet. Damit sich der Baum wohl fühlt, sollte er zudem in einem Eimer mit Wasser gelagert und vom Transportnetz befreit werden. Erst kurz vor dem Schmücken darf er dann in die warme Wohnung.      

3. Schritt: Das richtige Aufstellen des Baumes

Was für die Zwischenstation gilt, gilt natürlich auch beim Aufstellen. Besonders warme Plätze direkt vor Heizung oder Kamin trocknen den Christbaum schnell aus. Regelmäßiges Lüften hilft zwar, den Baum länger frisch zu halten, andererseits kann direkte Zugluft auch genau das Gegenteil bewirken. Folglich ist ein Bereich abseits von Wärmequellen und Fenstern optimal für Ihren Weihnachtsbaum. Bevor Sie diesen nun platzieren und fixieren, sollte er zunächst noch etwas gekürzt werden. Sägen Sie eine etwa 3 cm dicke Scheibe am Stammende ab, sodass Ihr Baum über die frische Schnittstelle wieder besser Wasser aufnehmen kann.

4. Schritt: Die Pflege des Baumes

Wasser! So einfach wie simpel lautet die Antwort auf die Frage, was Weihnachtsbäume vor allem benötigen. Daher sollten Sie Ihren Baum jeden Tag mit frischem Nass verwöhnen. Ob der Zusatz von Zucker oder speziellen Mitteln für einen Extra-Frischhaltekick sorgen, ist umstritten. Schädlich sind sie auf jeden Fall nicht. Tatsächlich wirksam ist dagegen das tägliche Benetzen der Nadeln mit einem Wasserzerstäuber.

5. Schritt: Das ewige Leben oder doch die Entsorgung des Baumes

Für die meisten Bäume ist 6. Januar Stichtag, denn an Heilig Drei Könige endet für viele die Weihnachtszeit und damit auch das Bedürfnis, einen Christbaum in der Wohnung zu haben. Dann heißt es Spaten oder Säge. Generell eignen sich nur sogenannte Topfbäume für den wohlverdienten Ruhestand im Garten. Diese sollten maximal 10 Tage in beheizter Umgebung gestanden haben, anschließend zur Akklimatisierung in kühle, aber eisfreie Räume gelagert und erst dann in einen frostfreien Gartenboden gepflanzt werden. Wer seinen Weihnachtsbaum lieber entsorgen möchte, hat dafür verschiedene Alternativen. Entweder der Baum landet kleingeschnitten in der Biotonne, findet gehäckselt Verwendung als Mulch oder wird auf Wertstoffhöfen oder Sammelstellen entsorgt. 

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