Verwertung von Fallobst
22.09.2015
Wie kann man Fallobst verwerten?

Der Altweibersommer ist da und die Gärten sind übersät mit Fallobst. Doch da sollte es natürlich nicht liegen bleiben. Das kostbare Fallobst auf der Wiese ist wortwörtlich die Ernte der eigenen Gartenarbeit. Mit dem richtigen Verarbeiten des Obsts können Sie mit Äpfeln, Pflaumen und Co. für ein großes „Aha“ am Tisch sorgen – selbst während der kalten Jahreszeit. Wir stellen vier Tipps vor, wie man genießbares aber auch faules Fallobst sinnvoll verwerten kann.

Tipp 1: Fallobst als Dünger Fallobst als Düngernutzen

Das Fallobst liegt in den Gärten und wartet darauf gesammelt zu werden. Überlässt man das Fallobst der Natur, hat man im Nu lästige Wespen und Fliegen im Garten. Zudem wird es braun und schimmelig. Ist es bereits schimmelig, sollten Sie es nicht in die Tonne schmeißen. Denn wird es direkt auf den Kompost gebracht, kann man es später im verrotteten Zustand wieder auf den Beeten ausbringen. Der Dünger führt dem Boden viele wertvolle Nährstoffe zu.

Tipp 2 : Pilzbefallenen Fallobst entsorgen

Neben den genießbaren Früchten, findet man auch einige, die nicht auf den Tisch kommen sollten. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Früchte können im schlimmsten Fall von Pilzen befallen sein! Hinzu kommt, dass die Pilzsporen überdauern und so im Folgejahr auf das gesunde Obst am Baum einen höheren Infektionsdruck ausüben. Das heißt: Gerade pilzbefallenes Fallobst unter den Bäumen entfernen. Das gilt auch für Hängengebliebenes, das dort so genannte "Mumienfrüchte" bildet. Doch wohin mit dem pilzkranken Obst? Am einfachsten vergräbt man es einen Spatenstich tief als Humusdünger an passender Stelle im Garten, wo es dank des Sauerstoffentzugs komplett verrottet. Natürlich kann es auch in den Biomüll. Achtung: Pilzbefallenes Fallobst sollte nicht auf den Kompost, da die Sporen wegen mangelnder Rotte möglicherweise erhalten bleiben könnten.

Tipp 3 : Fallobst entsaften, einkochen, einlegen und vieles mehr

In der Kindheit gab es die beste Marmelade bei Oma. Wie hat sie das gemacht? Ganz einfach: das Fallobst zu leckerer Konfitüre verarbeitet. Wurde das Fallobst gründlich geputzt und nach Schad- und Faulstellen abgesucht, kann es losgehen! Ob entsaften, einkochen, einlegen, dörren oder einen köstlichen Kuchen backen: mit dem Fallobst lässt sich vieles machen.

Tipp 4 : Grundrezept für Marmelade Marmelade kochen

Haben Sie nun Lust bekommen, direkt zu starten? Dann ist das folgende Grundrezept für Marmelade genau das Richtige. Für eine leckere Pflaumenmarmelade braucht man ein Kilo Früchte und ein Kilo Gelierzucker. Als erstes die Pflaumen waschen und abtropfen lassen. Danach schnappen Sie sich einen Topf, legen das Obst rein und zerdrücken es etwas. Anschließend Gelierzucker hinzufügen und vier Minuten kochen lassen. Damit die Masse glatt wird, muss man während des Kochens regelmäßig umrühren. Die heiße Masse in die bereitgestellten, sauberen Gläser füllen, fest verschließen und für fünf Minuten auf den Kopf stellen. Guten Appetit!

Ein abschließender Tipp  unter Profis: Jetzt noch die Wiese runtermähen, dann entdecken Sie das Fallobst leichter. Passendes Equipment dazu finden Sie unter www.al-ko.com/garten.