30.11.2015
6 Tipps wie Sie Ihren Rasenmäher in die Winterpause schicken

Ein guter Freund und Helfer im Garten darf in den wohlverdienten Winterschlaf gehen: der Rasenmäher. Damit der Rasenmäher nach der Winterpause wieder gleich Einsatzbereit ist, muss man einige Punkte beachten. In den folgenden Tipps erfahren Sie, wie Sie Ihren Rasenmäher in die Winterpause schicken.

Tipp 1: Blitzblank putzen

Keinen Frühjahrs- sondern einen Winterputz benötigt der Rasenmäher. Entfernen Sie möglichst alle Grasreste sowie Dreck vom Rasenmäher und reinigen Sie auch das Mähgehäuse. Kippen Sie den Benzin-Rasenmäher beim Säubern nicht zu stark. Dabei kann Öl in den Luftfilter tropfen, welches zu einem Motorschaden führen kann. Neigen Sie den Mäher deshalb leicht nach hinten bzw. so, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Noch besser ist es, Öl und Benzin vorher aus den Tanks zu nehmen. Den Fangkorb spülen Sie komplett mit einem Hochdruckreiniger durch, den Sie in Baumärkten ausleihen können. Achtung: Bei Elektrorasenmäher und Mähroboter bleibt der Wasserhahn zu. Hier sollten Sie mit trockenen Lappen arbeiten.

Tipp 2: Läuft wie geschmiert

Ist der Rasenmäher nach der Reinigung vollständig getrocknet, werden bewegliche Teile wie Radlager, Gashebel und Startbügel mit einem harzfreien Öl gepflegt. Achten Sie allerdings darauf, dass Motor- und Antriebsteile, wie zum Beispiel die Messerwelle, ölfrei bleiben. Unsere Profis raten, das Mähgehäuse von innen und außen mit einem ölhaltigen Spray zu imprägnieren.

Tipp 3: Noch einmal kräftig auftanken

Füllen Sie den Kraftstofftank des Benzin-Rasenmähers mit Benzin und schließen Sie anschließend den Hahn. Jetzt starten Sie das Gerät und lassen es so lange laufen, bis der Motor wegen Kraftstoffmangel ausgeht. So können Sie sicher sein, dass der Vergaser entleert ist und während der Winterpause nicht verharzen wird.

Tipp 4: Schonen Sie Akku oder Batterien

Wenn Ihr Rasenmäher mit einem Elektrostarter ausgerüstet ist, sollten Sie die Batterie abklemmen, damit sie sich während der Winterpause nicht entlädt. Laden Sie die Starterbatterie, ob ein- oder ausgebaut, einen Tag lang auf. Achten Sie allerdings vor dem Ausbau, dass die Steckverbindungen zum Kabelbaum getrennt werden. Haben Sie einen Akkumäher oder Mähroboter, sollten Sie den Akku vollständig aufladen und im Winter unbedingt frostfrei aufbewahren, da Minusgrade die Lebensdauer verkürzen. Optimal sind Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad.

Tipp 5: Scharfe Klingen dank des Fachhändlers

Die Winterpause ist der ideale Zeitpunkt, um einen Besuch beim Fachhändler auszumachen. Er kann am Gerät kleine Mängel beheben. Vor allem beim Schärfen der Messer ist der Fachmann gefragt, da diese einen bestimmten Schliff haben. Beim Mähroboter wechseln Sie die beschädigten Schneidemesser mit den Ersatzklingen aus.

Tipp 6: Aufhängen oder hinstellen

Der Rasenmäher ist nun optimal für den Winterschlaf vorbereitet. Doch eine Frage ist noch offen: Wo soll man den Rasenmäher im Winter am besten verstauen? Die Elektro-Rasenmäher können aufgehängt, die Benzin-Rasenmäher teilweise aufrecht hingestellt werden, ohne dass Benzin oder Öl ausläuft. Haben Sie einen Mähroboter, lagern Sie diesen in einem trockenen, frostfreien Raum.


Alles rund um Rasenmäher lesen Sie auch unter http://www.al-ko.com/shop/de/. Weitere Tipps für die Gartenarbeit im Winter finden Sie unter http://www.al-ko.com/de/garden/news/kategorie/Gartentipps/archive/all.