16.01.2014
Schneefräsen - Schneeräumen leicht gemacht

Wenn der Schnee das ganze Land in eine zartweiße Decke hüllt, sieht das zwar schön aus, bedeutet aber auch eine ganze Menge Arbeit. Morgens nach dem Aufstehen heißt es dann erst einmal: Schneeräumen. Der Zugang zum Haus, der Bürgersteig, Parkplätze oder Auffahrten müssen von der weißen Pracht befreit werden. Jetzt hilft eine Schneefräse.

Zwei Arten von Schneefräsen 

Schneefräsen werden in zwei unterschiedliche Gruppen eingeteilt: einstufig oder zweistufig.

Bei einer einstufigen Schneefräse wird der Schnee in einem Schritt von der Schnecke aufgenommen und direkt über den Auswurfkanal geschleudert. Diese Geräte sind dadurch kleiner, handlicher und haben ein geringeres Gewicht als die zweistufigen Fräsen. Die Konstruktion ist zudem weniger aufwendig und dadurch kostengünstiger. Sie sind meist mit einem Elektromotor ausgerüstet, der im Vergleich zu benzinbetriebenen Geräten wartungsfrei ist. Die Einzugsschnecke sorgt neben der Schneebeförderung für den Antrieb der Schneefräse.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist eine einstufige Schneefräse ideal für Einsätze ideal für Einsätze auf Gehwegen, kleinen Hofeinfahrten und Parkplätzen bei frisch gefallenem Schnee.

 

Zweistufige Schneefräsen arbeiten in zwei Arbeitsgängen. Diese Methode ist leistungsstärker und daher für größere Mengen bzw. eisigen Schnee geeignet. Die höhere Einzugshöhe und Arbeitsbreite sorgen für effektives Räumen von großen Flächen. Zweistufige Schneefräsen sind überwiegend mit einem Benzinmotor ausgestattet. Viele Benzinmotoren haben einen Elektrostart. Damit lässt sich der Motor einfach starten. Der Antrieb erfolgt hier über die Räder bzw. die Raupe, was die Leistungsstärke unterstützt.

Wartung und Pflege

Wie auch Benzinmotoren für Rasenmäher gewartet werden müssen, bedarf es auch etwas Pflege bei den Motoren der Schneefräse. Das Benzin sollte, bevor die Schneefräse eingelagert wird, abgelassen und der Vergaser leergefahren werden. Benzin kann über einen längeren Zeitraum (>3 Monate) harzig werden.

Einmal pro Jahr sollten Öl und Luftfilter ausgetauscht werden. Am besten sollte dies erledigt werden, wenn der Winter vorüber ist. Ende des darauffolgenden Herbstes, spätestens wenn der erste Schnee angekündigt wird, muss Benzin und Öl aufgefüllt werden und am besten ein Testlauf unternommen werden.

Räum- und Streupflicht

Jeder Grundstückseigentümer hat das ganze Jahr hindurch seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, d. h. dafür Sorge zu tragen, dass von seinem Grundstück keine Gefahren für andere ausgehen. Im Winter lauern zusätzlich Gefahren durch Schnee und Eisbildung. Diese Gefahren haben die Grundstückseigentümer abzuwehren, indem sie rechtzeitig räumen und streuen. Die Räum- und Streupflicht gilt an sieben Tagen in der Woche. Werktags sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen müssen die Gehwege derart von Schnee und Eisglätte befreit werden, dass zwei Personen aneinander vorbeigehen können.

Weitere Informationen zu den Schneefräsen finden Sie hier.