11.07.2013
Spatenstich für das AL-KO Technologiezentrum
Erster Gebäudeteil soll bereits in einem Jahr bezugsfertig sein

Die Zukunftsoffensive 2015 der AL-KO KOBER GROUP nimmt weiter Formen an – insbesondere im Hinblick auf die Baumaßnahmen. Nach dem Bau des Kundencenters in Kleinkötz, das vor einem Jahr eröffnet wurde, steht nun das Technologienzentrum an der Firmenzentrale in Großkötz auf dem Programm. Jetzt erfolgte der offizielle Spatenstich für das Projekt. Bereits im Sommer 2014 soll der erste Gebäudeteil bezugsfertig sein, der Abschluss des Projekts ist für den Winter 2015 vorgesehen.

Das Technologiezentrum in Großkötz ist Teil der „Zukunftsoffensive 2015“, die AL-KO zum 80-jährigen Firmenjubiläum vor zwei Jahren gestartet hat. Hinter diesem Projekt verbirgt sich ein ganzes Bündel an Maßnahmen - vom Aufbau und der Stärkung der Marke AL-KO über die effektive Personalentwicklung und weiteres Wachstum in allen Unternehmensbereichen bis hin zu Neubaumaßnahmen am Standort Kötz, wie eben das neue Technologiezentrum. „Hierbei setzen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den Standort in Kötz. „Innovationen und neue Produkte waren entscheidend für unseren Erfolg in der Vergangenheit und sind es auch in der Zukunft. Deshalb investieren wir hier in ein Technologiezentrum“, betonte AL-KO Vorstandssprecher Roland Kober. Ziel sei es, die Entwicklungsabteilungen aller drei Unternehmensbereiche zusammenzuführen, um Fachwissen bzw. Kompetenz zu bündeln und Synergieeffekte zu nutzen.

Roland Kober bedankte sich Namen des Vorstandes bei allen, die bis heute tatkräftig und mit Einsatz an der Planung des neuen Technologiezentrums gearbeitet haben. „Hier wird etwas Großes entstehen. Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf.“

Landrat Hubert Hafner zeigte sich erfreut über den Spatenstich-Termin in Großkötz, schließlich habe dieser auch eine Signalwirkung für den gesamten Landkreis Günzburg. „Die AL-KO Kober Group ist als Europäische Gesellschaft ein global player und agiert an 50 Standorten rund um die Welt. Gleichzeitig ist das Unternehmen aber auch ein Familienbetrieb, der seit über 80 Jahren mit unserer Heimat verbunden ist.“ AL-KO zähle zu den größten Arbeitgebern der Region und sichere mit rund 1.400 Beschäftigten den Lebensunterhalt vieler Bürgerinnen und Bürger. „Nebenbei sponsert das Unternehmen Veranstaltungen wie den Donautal-Radlspaß oder den Fußball, was zur Bekanntheit und Attraktivität unseres Landkreises beiträgt“, betonte Hafner. Der Mix aus Internationalität und
Heimatbewusstsein erweise sich bei AL-KO als innovativ und förderlich – nicht nur für die Firma selbst. Mit dem heutigen Spatenstich beweise das Familienunternehmen nun – nach dem Bau des Kundencenters in Kleinkötz - erneut Mut zur Investition. Mit dem Neubau des Technologiezentrums hebe das dynamische Familienunternehmen nicht nur sein eigenes Leistungsspektrum und Qualitätsbewusstsein hervor. Die Expansion gehe zeitgleich mit einer Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandortes einher, schafft Arbeitsplätze und ermöglicht Wertschöpfung vor Ort, so Landrat Hafner, der die unternehmerische Entwicklung von AL-KO als „vorbildlich“ bezeichnete und dem Bauprojekt ein reibungsloses Gelingen wünschte. „Ich bin davon überzeugt, dass AL-KO mit dieser Zukunftsoffensive 2015 seinen Klassenerhalt in der 1. Unternehmerliga sichert. Bleiben Sie am Ball!“

AL-KO ist am Ball, schließlich laufen die Planungen für das Technologiezentrum schon seit Monaten, erste Arbeiten begannen bereits Ende April. Denn bevor gebaut werden konnte, mussten zunächst Parkplätze verlegt bzw. neu geschaffen werden und im Westen des AL-KO Standorts eine neue Lagerhalle errichtet werden. Auch wurden in den vergangenen Wochen noch bestehende Hallen abgerissen, auf deren Grundfläche das neue Bauwerk entsteht. Nach dem heutigen Spatenstich für den ersten Bauabschnitt folgen bereits im August und September die Erd- und Gründungsarbeiten. Direkt im Anschluss beginnen die Rohbauarbeiten. Im Sommer 2014 soll dann der erste Gebäudeteil bezugsfertig sein.

Das Gebäude wird in zwei Bauabschnitten errichtet, daher findet der Einzug der einzelnen Abteilungen parallel zum Fortschritt der Bauarbeiten statt. Schlussendlich werden im neuen Technologiezentrum die Entwicklungs- und Versuchsabteilungen der Unternehmensbereiche Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby und Lufttechnik wie auch die IT, der Messebau und ein Lager ihren Platz finden.

Mit den neuen Strukturen im Technologiezentrum will AL-KO nicht nur Prozess- und Organisationsabläufe optimieren, sondern auch Synergien besser nutzen. Dazu wird unter anderem im zweiten Stockwerk eine Cafeteria eingerichtet, die als zentraler Treffpunkt den Austausch und die Kommunikation der Mitarbeiter fördern soll.

Spatenstich für das neue Technologiezentrum der AL-KO KOBER GROUP am Stammsitz in Großkötz. Unser Foto zeigt (von links): Harald Kober (AL-KO Vorstand), Günzburgs Landrat Hubert Hafner, Roland Kober (AL-KO Vorstandssprecher), Ernst Walter (Bürgermeister Kötz), Stefan Kober (AL-KO Vorstand), Raymond Kober (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von AL-KO) und Marco Bode (Architekten Ott).