14.08.2013
Die AL-KO Radsportgruppe war wieder auf großer Fahrt – diesmal im Hochschwarzwald
AL-KO Radsportler bereits seit 22 Jahren in Europa unterwegs.

„Kaum zu glauben, dass wir schon seit 22 Jahren durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Italien und Tschechien radeln“, staunte Roland Kober bei der aktuellen AL-KO Radtour. Der heutige Sprecher des Vorstands der AL-KO KOBER SE ist jedes Jahr mit von der Partie, wenn Radsport-Organisator Robert Köhler die AL-KO Radsportfreunde zur großen Tour einlädt. Stets mit an seiner Seite: Werksarzt Dr. Dr. Wolfgang Stolle, der gerne zusammen mit dem „Ehrenpräsidenten“, Helmut Eisele, die Radler aktiv begleitet. Dieses Jahr hatte Robert Köhler eine Radroute durch den Hochschwarzwald ausgewählt, der zu den schönsten Radrevieren Deutschlands zählt. Insgesamt legten die zwölf Teilnehmer an den drei Tagen 250 Kilometer zurück, dabei bewältigten sie knapp 3.000 Höhenmeter.

Dr. Dr. Wolfgang Stolle fuhr mit seinem Rennrad von Kötz aus direkt zum gemeinsamen Treffpunkt in Hundsbach (Baden) im Hochschwarzwald. Radsport-Chauffeur Wolfgang Dirr brachte das AL-KO Radsport-Team einen Tag später mit Bus und Fahrradanhänger vom AL-KO Stammwerk in Großkötz bis nach Hundsbach im Hochschwarzwald. Und das Wetter hatte es diesmal gut mit den Radsportlern gemeint. Auf der gesamten Etappe fiel kein einziger Regentropfen. Bei Sonnenschein und einem faszinierendem Blick auf den Hochschwarzwald starteten die Teilnehmer. Gleich auf den ersten zwölf Kilometern zum Mummelsee an der Hornisgrinde entlang hatten die Radsportler 500 Höhenmeter zu bewältigen, was Mitorganisator Peter Wegscheider zu dem Ausspruch bewegte: „So kennen wir unseren Robert Köhler – immer zuerst mal richtig bergauf radeln und dann suchen wir uns einen Weg, der weiter bergauf führt!“. Oben angekommen entschädigte dafür ein herrlicher Blick in das Rheintal.

Am zweiten Tag bewältigte das Radteam zuerst zehn Kilometer durch das Kinzigtal bis nach Haslach. Danach ging es richtig hinein in den Hochschwarzwald. Erst am frühen Nachmittag in Schonach wurde zur Mittagspause der Schwarzwald-Radweg verlassen. Nach dem Mittagessen besichtigten die Radsportler die Triberger Wasserfälle. Anschließend ging es wieder einige Kilometer steil bergauf, um auf die Hochschwarzwald Radstrecke zurück zu kommen. Am herrlich gelegenen Titisee entlang führte die Fahrtroute bis zum Fuße des Feldbergs. Nach mehr als fünf Stunden reiner Fahrzeit und 90 Kilometern hügeliger Fahrtstrecke freute sich Ehrenpräsident Helmut Eisele mit den elf AL-KO „Pedalrittern“, dass alle gesund und munter in Feldberg-Bärental angekommen waren.

Die letzte Etappe führte schließlich am Schluchsee entlang. Von hier radelte das Team in das romantisch gelegene Schwarza-Tal hinein, am Schwarza-See vorbei bis nach Waldshut-Tiengen. Hier besuchten die Radsportler die barocke Kirche und gedachten in aller Stille ihrem am 20. Mai 2013 verstorbenen „Mitbegründer der AL-KO Radsportgruppe“ Erhard Kroha. Er hatte seinerzeit mit einigen sportbegeisterten Mitarbeitern die AL-KO Radsportgruppe aus der Taufe gehoben und war jedes Jahr mit großer Begeisterung und Freude bei den Radtouren dabei.

Nach einem kurzen Aufenthalt mit Mittagessen brachte Wolfgang Dirr seine zufriedenen Radfreunde mit dem Begleitbus und Fahrradanhänger über Schaffhausen, und Stockach wieder ins AL-KO Werk nach Großkötz zurück.