20.08.2013
AL-KO Kunststofftechnik bringt Fertigung auf den neuesten Stand der Technik
Neue Tiefziehanlage in der Branche: Das TWIN-SHEET-Verfahren eröffnet weitere Anwendungsbereiche

Mit der kürzlich in Betrieb genommenen TWIN-SHEET Thermoformanlage hat die ALOIS KOBER GMBH, Bereich Kunststofftechnik, ihren Produktionsstandort in Ichenhausen weiter ausgebaut und gleichzeitig auf den neusten Stand der Technik gebracht. Die Universal-Thermoformmaschine GEISS T9 mit TWIN-SHEET-Ausrüstung unterstützt seit Mai dieses Jahres die Produktion der AL-KO Kunststofftechnik und bringt eine ganze Reihe an Vorteilen mit sich. Neben SINGLE-SHEET und TWIN-SHEET ist durch den mit bis zu 20 Tonnen Anpressdruck absenkbaren Oberstempel auch High-Pressure-Thermoformen sowie Formpressen faserverstärkter Kunststoffe oder Composite-Werkstoffe möglich. Das bedeutet, dass die Maschine Hohlkörper und Produkte mit sehr scharfen Konturen formen und Bauteile erstellen kann, die bei ähnlicher Steifigkeit oftmals deutlich leichter sind. Darüber hinaus bietet die neue Anlage ein breites Spektrum an einsetzbaren Materialien mit unterschiedlichsten Eigenschaften. Das TWIN-SHEET-Verfahren ermöglicht größere Designfreiheit sowie unterschiedliche Materialfarben auf der Innen- und Außenseite der Bauteile. Folgende Anwendungsgebiete lassen sich realisieren:

  • Doppelwandige Werkstückträger für schwere Bauteile
  • Technische Teile mit hoher Festigkeit wie Abdeckungen
  • Dächer und Verkleidungsteile für Nutzfahrzeuge
  • Luftführungskanäle
  • Wärmetauscher
  • Leichte Bauteile aus faserverstärkten Thermoplasten mit hoher Festigkeit

Die TWIN-SHEET-Anlage bietet eine Formfläche von 2.600 x 1.400 Millimetern, um große Komponenten für den Bereich Fahrzeugtechnik sowie Transportpaletten für die Logistik herzustellen. Motorisch verstellbare Fensterplatte und Spannrahmen erlauben schnelles Umrüsten. Mit einer vollautomatischen Plattenbeschickung werden kürzere Taktzeiten und Prozessabläufe erreicht. Alle Antriebe erfolgen über Servomotoren. < >< > Mit dieser Anlage erweitert AL-KO die Maschinenkapazität für neue Projekte. „Wir freuen uns sehr, dass Vorstand und Geschäftsführung von AL-KO die Investition in diese hochmoderne TWIN-SHEET-Anlage genehmigt und unterstützt haben. Damit erschließen wir neue Anwendungsgebiete und stärken unsere Position als Entwicklungspartner für wichtige Kunden“, so Lothar Grimm, Werksleiter AL-KO Kunststofftechnik Ichenhausen.

 Mit der TWIN-SHEET-Anlage erweitert AL-KO die Maschinenkapazität für neue Projekte.