16.06.2017
Bio-Tipps für gesunde Pflanzen

Der beste Weg, chemiefreies Gemüse und Obst verzehren zu können, ist der Anbau in den eigenen vier Hecken. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass das Gemüse auch hundertprozentig biologisch ist. Damit die Pflanzen trotz des Verzichts auf künstliche Dünge- und Schutzmittel gedeihen, stellen wir Ihnen nachfolgend fünf Tipps bereit.

Bio-Tipp Nr. 1: Einsatz von Bio-Pflanzen

Zunächst gilt es, bereits bei der Auswahl der zukünftigen Gartenpflanzen auf die Reinheit des Bio-Saatguts zu achten. In fast allen Baumärkten und Gartencentern gibt es mittlerweile Saatgut, welches ökologisch zertifiziert ist. Eine Übersicht der wichtigsten Bio-Siegel und Zertifikate findest du unter anderem hier: Außerdem ist es ratsam, Saatgut zu kaufen, welches in Deutschland erzeugt wurde. Auf den Verpackungen ist in der Regel angegeben, von wo genau die Saat kommt. 

Bio-Tipp Nr. 2: Den richtigen Ort wählen

Wer den richtigen Ort für seine Pflanzen wählt, kann automatisch auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle, dass die Anbaufläche mindestens fünf Stunden Sonne am Tag bekommt. Auch der Boden beeinflusst das Wachstum und den Ertrag der Ernte. Vor der Aussaat sollte er gelockert werden, da das natürliche Wachstum dadurch gefördert wird. Wer sich mühseliges Umgraben ersparen will, nutzt für die Bodenauflockerung eine Motorhacke. Ist der Boden zu steinig, sandig oder lehmhaltig, schütten Sie Mutterboden auf. Dabei eignet sich das organische Material des eigenen Komposts (dazu mehr in Bio-Tipp Nr. 3). Achten Sie auch auf die richtige Platz-Kombination und das Vermeiden von „Mono-Kulturen“. Denn einige benachbarte Pflanzen können nebeneinander nicht gut existieren. Andere hingegen profitieren voneinander, wie zum Beispiel Möhren und Zwiebeln oder Bohnen und Salat.

Bio-Tipp Nr. 3: Kompost als Treibstoff im Bio-Garten

Der Komposthaufen ist ein Garant für einen ertragsreichen Garten. Die entsorgten organischen Abfälle verrotten zu nährstoffreichem Humus. Bitte beachten Sie, dass Öle, Fette und Abfälle tierischen Ursprungs nicht auf den Kompost kommen. Ebenso müssen Metalle, Kunststoff und kranke Pflanzen von der Müllabfuhr entsorgt werden. Der Kompost wird beim Anlegen eines Beetes unter die Erde gemischt. Auf diese Weise bekommen die Pflanzen eine gute Wachstums-Grundlage. Auch zu späteren Zeitpunkten ist es empfehlenswert, dem Beet mit etwas Kompost unter die Stängel und Blätter zu greifen. :-)

Bio-Tipp Nr. 4: Mulch selber herstellen und den Boden schützen

Um den Boden vor Hitze- und Kälteextremen zu schützen, sollte er mit Mulch bedeckt werden. Mulch ist eine Schicht aus Stroh, Gras oder ähnlichem Material. Besonders gut geeignet sind Äste oder Sträucher. In einem Häcksler zerkleinert, entsteht Mulch, welcher nicht nur schützt, sondern nach seiner Zersetzung auch ein hervorragender Dünger ist. Und das Beste daran: der Mulch aus dem eigenen Garten ist rein natürlich und vollkommen bio. Übrigens ist bei einigen AL-KO Rasenmähern und –Robotern eine Mulchmähen-Funktion integriert. Wie Mulch genau hergestellt wird und was dabei beachtet werden soll, finden Sie in unserem Text: „Natürlich und einfach: Mulchen leicht gemacht“.

Bio-Tipp Nr. 5: Regenwasser nutzen

Neben einem nährstoffreichem Boden, dem richtigen Ort und natürlichen Düngern brauchen die Pflanzen noch eine grundlegende Sache: Wasser. Um die Pflanzen stets mit ausreichend Flüssigkeit versorgen zu können, bietet sich das Nutzen einer Wasserpumpe an. Mit ihr kann Regenwasser einfach aus Teichen, Bächen oder Brunnen gefördert werden. So wird ein entscheidender Beitrag zum Wohl der Pflanzen geleistet und Wasser gespart.

 

 

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