01.03.2016
Die richtigen Nährstoffe für einen gesunden Rasen

Ein kräftiger und schöner Rasen ist der Stolz eines jeden Hobbygärtners. Damit sich Moos, Löwenzahn und anderes Unkraut nicht breitmacht, ist regelmäßiges Rasen Düngen wichtig. Kahle Stellen oder Gelbfärbungen sind ein Hinweis auf Nährstoffmangel, der dringend behandelt werden sollte.

Rasen düngen: Nützliche Hilfsmittel

Wer einen Rasen düngen möchte, kann das per Hand machen, was bei größeren Gärten schnell zur nachmittagsfüllenden Gartenarbeit wird. Besser ist es, einen Streuwagen oder einen Handstreuer zu verwenden. Sie garantieren eine gleichmäßige Verteilung des Düngers im Garten. Bei Flüssigdünger sollten Sie eine Gießkanne benutzen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen oder Haut und tragen Sie Handschuhe.

Diese Nährstoffe sind unverzichtbar

Der Rasenschnitt ist eine harte Herausforderung für Grünflächen: Es gehen wichtig Nähr- und Mineralstoffe verloren, die man ersetzen muss. Neben Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid benötigen Rasenpflanzen daher auch Mineralien, deren Mangel es frühzeitig zu erkennen gilt.

Stickstoff

Das Mineral trägt zu einem gesunden Wachstum der Gräser bei und sorgt für eine sattgrüne Farbe. Darüber hinaus erhöht Stickstoff die Regenerationsfähigkeit der Rasenpflanzen. Je mehr Klee im Rasen vorhanden ist, desto eher fehlt es den Grünpflanzen an Stickstoff. Dieser Frühindikator hilft Ihnen, einen möglichen Stickstoffmangel zu erkennen.

Phosphor


Der Nährstoff wirkt sich positiv auf das Wurzelwachstum aus. Es hat eine ähnliche Wirkung wie Stickstoff, außer dass seine Wirkung bis tief in die Wurzeln reicht. Zudem ist Phosphor für die Regulation des Energiehaushaltes zuständig. Das Wachstum wird angekurbelt, was für eine schöne Grünfärbung der Pflanzen sorgt.

Kalium

Kalium dient dem Rasen als Schutzschild gegen äußere Einflüsse. Es verbessert die Widerstandskraft der Pflanzen und macht sie resistent gegen Krankheiten. So können sie übermäßige Hitze oder Kälte leichter meistern. Der Nährstoff hilft bei der Steuerung und Optimierung des Stoffwechsels.


Unterstützend können Sie folgende Nährstoffe verwenden:

Magnesium

Das Mineral erhält die Gesundheit des Rasens und verleiht ihm ein schöneres Aussehen, indem es zu einer sattgrünen Farbe beiträgt.

Schwefel

Damiteine Pflanze Proteine bilden kann, benötigt sie einen Mindestbedarf an Schwefel. Ein Mangel führt zur Störung des Immunsystems und begünstigt einen Befall von Pilzen oder Schädlingen.

In geringen Mengen haben die Elemente Calcium, Eisen, Kupfer und Zink eine positive Wirkung.

So düngen Sie den Rasen am besten


Das "wie oft" hängt von der Nutzung des Rasens ab. Ein kaum beanspruchter Zierrasen sollte 2-mal im Frühjahr und Herbst gedüngt werden, ein stark strapazierter Spielrasen bis zu 4-mal jährlich. Achten Sie beim Rasen Düngen auf die Jahreszeit. Die Pflanzen haben im Frühjahr einen erhöhten Bedarf an Stickstoff, während im Herbst vermehrt Kalium gestreut werden sollte. So bereiten Sie die Rasenpflanzen auf den kommenden Winter vor und schützen ihn vor Kälte und Trockenheit.


Der Bedarf an Stickstoff beträgt zwischen 10 g bis 25 g pro Quadratmeter, abhängig von der Belastung des Rasens. Die anderen Mineralien werden im Verhältnis von "Stickstoff : Phosphor : Kalium = 3 : 0,5 : 2" benötigt.

Das Rasen Düngen sollte in den Abendstunden erfolgen, am besten wenn nach wenigen Stunden Niederschläge angekündigt sind. Bleiben sie aus, müssen Sie mit einem Gartenschlauch nachhelfen. Sonst können üble Verbrennungen auf den Gräsern entstehen, da die Sonne die Pflanzen unnötig erhitzt.