Der richtige Umgang mit Kraftstoffen für Ihren Rasenmäher
15.08.2015
Der richtige Umgang mit Kraftstoffen für Ihren Rasenmäher

Tipps und Tricks, die Sie bei Benzin und Öl beachten sollten

Bei Treibstoffen wie Benzin gibt es ein paar Dinge zu beachten, die auch für Benzinrasenmäher gelten. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten vor. So können Sie zum Start in die „Rasenpflege-Saison“ den Motor Ihres Benzin-Rasenmähers optimal vorbereiten.

Der richtige Kraftstoff

  • Betanken Sie den Motor mit bleifreiem Superbenzin. Das E-10-Benzin sollten Sie nur verwenden, wenn dies in den Herstellerhinweisen ausdrücklich erlaubt ist. Dasselbe gilt für das Motorenöl, beachten Sie auch hier die Hinweise des Herstellers.
  • Sonderkraftstoffe, d.h. Biokraftstoffe, sind weitgehend frei von schädlichen Stoffen wie Benzol, Olefine, Schwefel und weiteren Substanzen und daher geeignet für den Einsatz bei Rasenmähern oder Motorsägen. Halten Sie sich auch hier unbedingt an die Herstellerangaben bzgl. Sonderkraftstoffen.
  • Sollte Ihr Rasenmäher nur gelegentlich im Einsatz sein (mehr als 4 Wochen Pause), sollten Sie bei jedem Tankvorgang einen Kraftstoffstabilisator beimischen. Dieser sorgt für gleichbleibende Kraftstoffqualität. Lassen Sie den Motor nach dem Tankvorgang mit dem Kraftstoffstabilisator kurz laufen. Am besten bevorraten Sie nur so viel Benzin, wie Sie für die nächsten 3 Monate benötigen, da der gewöhnliche Kraftstoff während der Lagerung altert.

 

Das richtige Befüllen

  • Befüllen Sie den Motor nur, wenn dieser kalt und nicht in Betrieb ist, am besten im Freien. Der Tankverschluss sollte auch nicht bei laufendem oder heißem Motor geöffnet werden.
  • Am einfachsten geht es, wenn Sie einen Trichter benutzen.
  • Füllen Sie den Behälter nicht zu voll, da sich das Benzin ausdehnt.
  • Stellen Sie sicher, dass die Tankdeckel nach dem Vorgang fest verschlossen sind.

 

Die richtige Aufbewahrung

  • Bewahren Sie keinen Kraftstoff länger als 3 Monate auf.
  • Bei einer Aufbewahrungszeit von mehr als 3 Monaten sollten Sie dem Benzin auf jeden Fall Kraftstoffstabilisator beifügen.
  • Für die Lagerung sollten Sie einen sauberen und verschlossenen Kanister verwenden.
  • Nach 5 Jahren sollte ein Aufbewahrungskanister aus Kunststoff ausgetauscht werden. Das Herstelldatum sollte auf dem Kanister vermerkt sein. Wir empfehlen beim Kauf eines Kunststoffkanisters auf die Qualität des Produktes zu achten, da sich bei minderwertigen Kanistern Elemente aus dem Material lösen könnten und so im Kraftstoff zusätzliche Probleme bereiten könnten.
  • Bei Metallkanistern vergewissern Sie sich bitte, dass diese innen rostfrei sind.
  • Lagern Sie den Kanister vollgetankt, kühl und trocken. Vermeiden Sie dabei direkte Sonneneinstrahlung sowie Temperaturschwankungen.

 

Wartung und Service

  • Bei längeren Standpausen Ihres Rasenmähers sollten Sie einen Kraftstoffstabilisator verwenden.
  • Wenn Sie eine Standzeit von mehr als 4 Wochen, z.B. in der Winterzeit, planen, gehen Sie folgendermaßen vor: Schließen Sie sofern vorhanden den Kraftstoffhahn, lassen Sie den Motor so lange laufen bis der restliche Kraftstoff aus der Schwimmerkammer verbraucht ist. Der Motor geht dann automatisch aus. Gerade bei neueren Modellen sollte das Benzin über den Winter entnommen werden, da diese bei Kraftstoff, der immer mehr mit Ethanol angereichert wird, anfälliger sind. Dadurch sollte der Motor im kommenden Frühjahr wieder problemlos anspringen.
  • Wechseln Sie regelmäßig das Öl. Beachten Sie hierzu bitte die Angaben des Herstellers, wie oft ein Ölwechsel vorgenommen werden soll. Lassen Sie das Öl über die Öleinfüllöffnung vollständig ablaufen oder saugen es ab und fangen es in einem geeigneten Behälter auf. Dies geht ganz einfach mit dem Motor-Service-Set von AL-KO.

 

Entsorgung von Kraftstoffen

  • Kraftstoffreste sind als Sonderabfälle zu entsorgen. Diese können Sie an den Schadstoffsammelstelle Ihres Wohnortes abgeben.

 

Vorgehensweise bei ausgelaufenem Kraftstoff

  • Starten Sie keinesfalls den Motor. Wenn Benzin ausgelaufen ist, vermeiden Sie auch einen Zündversuch.
  • Der ausgetretene Betriebsstoff sollte mit Bindemittel oder auch einem Lappen aufgesaugt und sachgemäß entsorgt werden.
  • Reinigen Sie anschließend das Gerät.

 

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