19.10.2015
4 Tipps wie man Brennholz macht

Herbstzeit ist Brennholz-Zeit. Den perfekten Herbstabend stellen sich viele bei einem wohlig-warmen Feuer am Kamin vor. Natürlich kann man das Brennholz im Fachhandel kaufen. Noch uriger wird es, wenn man zuvor das Holz selbst geschlagen hat. Der Weg zum Holzscheit aus der Eigenproduktion ist nicht ganz so einfach. Die folgenden Tipps verraten Ihnen, wie man Brennholz selber macht.

Tipp 1 – Der ideale Zeitpunkt um Brennholz zu machen

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Brennholz zu schlagen? Eine Faustregel dazu gibt es nicht. Doch eine alte Weisheit besagt, dass die beste Zeit dafür die erste Woche nach dem Neumond im Oktober ist, wenn der Mond zunimmt. 2015 sind das die Tage zwischen dem 20. und 27. Oktober. Merken Sie sich diesen Zeitraum für das Holzschlagen schon einmal im Terminkalender vor.

Tipp 2 – Woher bekomme ich Holz zum Schlagen?

Hat man keine Bezugsquelle aus dem eigenen Garten, muss man beim zuständigen Forstamt Bäume kaufen. Das Holz wird dann "im Stamm liegend ab Waldweg" erworben. Für die eigene Sicherheit wird empfohlen, dass man zuvor einen Motorsägenführerschein absolviert. Dieser ist in manchen Wäldern sogar Pflicht!

Tipp 3 – Wie viel Brennholz soll ich schlagen?

Als Faustregel gilt: Wer nur ab und zu aus reinem Genuss den Kamin anfeuert, benötigt im Winter einen Vorrat von ca. drei bis vier Schüttraummetern Holz — am besten Buche oder Esche. Ein Schüttraummeter entspricht einer lose geschütteten Holzmenge von einem Kubikmeter. Haben Sie vor, auch im Frühjahr einzuheizen, sollten Sie sieben bis zehn Schüttraummeter produzieren. Ein zusätzlicher Tipp unter Profis: Produzieren Sie verschieden dicke Scheite. So haben Sie fürs Anzünden ein paar schmalere Holzstücke, die schnell Feuer fangen. Die Dickeren können Sie zum Nachlegen im heißen Ofen nutzen.

Tipp 4 – Holz richtig schlagen und lagern

Wurde das Holz geschlagen, sollten Sie es sofort spalten. Eine simple Regel besagt: Holzscheite über 30 cm müssen geviertelt werden. Wenn sie kürzer sind, reicht es, sie zu halbieren. Das ungespaltene Holz sollte nicht auf Holzstämmen gelagert werden, da es sonst von innen her fault und nicht mehr brennt. Wichtig ist es, das Holz nach dem Spalten und Stapeln wasserdicht abzudecken. Reißfeste und am besten auch UV-beständige Abdeckplanen werden vom Fachmann für einen optimalen und langjährigen Wetterschutz empfohlen. Wer auf Nummer sicher gehen mag, kann eine Plane mit Randverstärkung sowie Alu-Ösen zur Fixierung kaufen.

Apropos Sicherheit: Sicherheitsbekleidung sowie passendes Equipment wie Motorsägen und Holzspalter finden Sie unter:

zu den Kettensägen von AL-KO

zu den Holzspaltern von AL-KO