Kaminholz selber spalten
30.01.2014
Holz selber machen – für den Kaminofen

BrennholzWinterzeit ist Kaminofenzeit. Wenn es draußen kalt und unbehaglich ist, ist es drinnen umso gemütlicher, wenn im Kaminofen ein kleines Feuerchen fackelt. Doch für die wohlige Gemütlichkeit und Wärme braucht man Holz. Das gibt es z.B. im Baumarkt zu kaufen. Oder aber, Sie machen es selbst. Dabei sollten jedoch ein paar Dinge beachtet werden:

Brennholz ist nicht gleich Brennholz

Bei Gehölzen wird zwischen weichem und hartem Holz unterschieden. Unter hartem Gehölze versteht man Baumarten, die langsam wachsen und dadurch eine hohe Holzdichte haben. Dies führt dazu, dass hartes Holz schwerer ist als weiches Holz. Es benötigt mehr Zeit bis es getrocknet ist und brennt auch nicht so leicht an. Dafür ist das Feuer mit hartem Holz ruhiger und „verschlingt“ das Holz nicht so schnell. Zu den Harthölzern zählen hauptsächlich Laubbäume, wie z.B. Ahorn, Buche oder Eiche.

Nadelbäume wie Fichte oder Kiefer gehören zu den Weichhölzern, sie sorgen schneller für Wärme, sind dafür aber auch schnell verbrannt. Teilweise besitzen diese Gehölze einen hohen Anteil an Harz. Dieses sorgt für das angenehme Knacken und Knistern des Feuers. Jedoch verursacht es auch starken Funkenflug, weshalb bei offenen Feuerstellen Vorsicht geboten ist.

Nur trockenes Holz brennt gutVorteile Holzspalter

Wichtig ist, dass das Feuerholz trocken ist. Denn nur dann kann es Wärme abgeben und umweltfreundlich verbrennen. Frisch geschlagenes Holz hat einen Wasseranteil von 50 bis 60 % – was natürlich von der Holzart und der Jahreszeit abhängt, in der der Baum gefällt wurde. Beim Verbrennen sollte das Holz nur noch 15 bis 20 % Wasser enthalten. Dazu muss das Holz trocknen. Das dauert je nach Holzart und Lagerort ein bis zwei Jahre. Damit es richtig trocknen kann, sollte es gespaltet werden und an einer vor Regen und Schnee geschützten Stelle gelagert werden. Eine Folie zur Abdeckung des Holzes sollte auf jeden Fall luftdurchlässig sein.

Holz spalten

Um den Trocknungsvorgang zu beschleunigen sollte das Holz zerkleinert werden. Außerdem hat das Brennholz dann auch die passende Größe für den Kaminofen und zeigt ein besseres Brennverhalten. Grundsätzlich sollten Sie das Holz möglichst bald nach dem Schlagen spalten. Wenn Sie es gerne anstrengend mögen, spalten Sie das Holz mit einer Axt. Wenn Sie es lieber angenehmer möchten, oder vielleicht große Mengen an Holz haben, nutzen Sie doch einen Holzspalter.

Als ungefähres Maß für einen Holzscheit gilt: Wenn eine Männerhand das Holzstück noch umfassen kann, ist es für den normal großen Kaminofen passend.

Bei Holzspaltern gibt es bereits kleine Modelle, die für den Hausgebrauch sehr gut geeignet sind. Sogenannte Horizontal-Holzspalter (z.B.  AL-KO KHS 3700) nehmen nicht viel Stauraum weg und sind doch effektiv. Mit oder ohne Räder lassen sie sich schnell und einfach transportieren bzw. versetzen.Holzspalter liegend

Vertikal-Holzspalter (z.B.  AL-KO LHS 5500) dagegen sind für große Holzstücke geeignet. Sie spalten kraftvoll Holzstücke bis 1.050 mm. Die integrierten Holzhaltekrallen ermöglichen es, auch dünnes oder schräg geschnittenes Holz präzise zu fixieren und sicher zu spalten. Für schnelles und effektives Arbeiten sind die Holzspalter mit einer Schnellspannschraube zum exakten Begrenzen des Spalthubes ausgerüstet.Holzspalter stehend

Beim Spalten selbst gilt die Regel: Von der Krone zur Wurzel. Auf diese Weise reißt das Holz leichter als andersherum. Durch die Zwei-Hand-Sicherheitsbedienung ist gewährleistet, dass während des Spaltvorgangs  keine Hände oder Finger verletzt werden.

 Neben einem Holzspalter wird natürlich auch noch eine Kettensäge benötigt. Hier finden Sie unsere Elektro-Kettensägen: www.al-ko.com/garten/kettensaegen